Sexualität, psychisches Befinden und männliche Identität sind eng miteinander verknüpft – und häufig erste Indikatoren für tieferliegende biologische Dysregulationen. Das IMA betrachtet diese Dimensionen ohne Vereinfachung, aber mit medizinischer Präzision.
Depressive Erkrankungen äußern sich beim Mann häufig anders als in klassischen psychiatrischen Beschreibungen.
Bei bestehendem Kinderwunsch ist besondere Zurückhaltung bei hormonellen Eingriffen geboten. Eine Testosteronsubstitution kann die körpereigene Spermienproduktion unterdrücken und ist daher in dieser Situation meist kontraindiziert.
Sexualität ist beim Mann nicht nur eine körperliche Funktion, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus biologischer Regulation, psychischer Selbstwahrnehmung, sozialer Rolle und partnerschaftlicher Dynamik.
Die männliche Fertilität ist ein komplexes Zusammenspiel aus Hormonachsen, Hodenfunktion, genetischen Faktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen. Etwa die Hälfte aller ungewollten Kinderlosigkeiten hat zumindest eine männliche Mitursache.
Libidoverlust und sexuelle Appetenzstörungen gehören zu den häufigen, jedoch häufig tabuisierten Beschwerden des Mannes.
Sexuelle Funktionsstörungen, insbesondere die erektile Dysfunktion, gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen des Mannes – und zugleich zu den am häufigsten missverstandenen.