Die männliche Fertilität ist ein komplexes Zusammenspiel aus Hormonachsen, Hodenfunktion, genetischen Faktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen.
Die männliche Fertilität ist ein komplexes Zusammenspiel aus Hormonachsen, Hodenfunktion, genetischen Faktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen. Etwa die Hälfte aller ungewollten Kinderlosigkeiten hat zumindest eine männliche Mitursache.
Das IMA betrachtet die Fertilitätsdiagnostik strukturiert und umfassend. Neben der Samenanalyse werden hormonelle Parameter, körperliche Befunde, Vorerkrankungen, Medikamente und Lebensstilfaktoren berücksichtigt. Ziel ist es, behandelbare Ursachen zu identifizieren und realistische Perspektiven aufzuzeigen.
Besonderes Augenmerk gilt hormonellen Störungen, die die Spermatogenese beeinträchtigen können, etwa Hypogonadismus, Hyperprolaktinämie oder Schilddrüsenerkrankungen. Auch Übergewicht, Stress und entzündliche Prozesse spielen eine wichtige Rolle.
Die Therapie richtet sich individuell nach Befundlage und Kinderwunschzeitraum. Sie kann Lebensstilinterventionen, gezielte Hormontherapien oder die Vorbereitung assistierter Reproduktionsverfahren umfassen. Wichtig ist eine enge Abstimmung mit reproduktionsmedizinischen Zentren (Button, siehe unten).
Integrative Andrologie bedeutet hier, Fertilität nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil der allgemeinen männlichen Gesundheit und auch der Paargesundheit.